IN GEDENKEN AN REX

In Gedenken an unseren Rex, der uns sehr sehr fehlt. Wir werden dich immer in unserem Herzen tragen

 

Ein außergewöhnlicher Hund namens

Rex


 Geboren am 02. Oktober 1995

† Gestorben 22. Juni 2008


Wir haben ihn bekommen mit ca. 7 Wochen kurz vor Weihnachten im Jahre 1995.
Er war ein Stafford-Jagdhund-Mischling. Wir nannten ihn Rex.

Er war überall dabei bei uns. Durch dick und dünn ist er mit uns gegangen. Er war an unserer Seite, wenn es uns schlecht ging. Er war immer da für uns. Passte auf uns auf. Spielte mit uns. Ging mit uns fort, egal wo hin (Frankreich, Paderborn, usw.). Ihm war keine Strecke zu weit.

Als unsere Tochter kam war er am Anfang eifersüchtig auf sie, weil sie im Mittelpunkt stand für uns. Wir versuchten sie gleich zu berechtigen, was uns auch gelang. Als unsere Tochter angefangen hat zu Essen, waren sie die besten Freunde, weil er alles bekam von ihr. Wo die Kleine noch im Kinderwagen lag, hat er aus sie auf gepasst. Keiner durfte zu nah an sie ran. Er bewachte sie wie sein eigenes. Sie tobten immer zusammen, gingen zusammen spazieren, machten einfach alles zusammen.



Dann kam der erschütternde Tag. Rex hatte in der Nacht sehr gehustet. Ich ging mit ihm zum Tierarzt. Das Herz hörte sich nicht so gut an. Dann stellte die Tierärztin fest, das die Lymphknoten geschwollen sind. Sie tippte auf eine Entzündung in seinem Körper. Er bekam Antibiotika. Es wurde wieder besser. Dann wieder ein Rückschlag. Husten, keine Ausdauer mehr. Wieder Tierarzt. Blutabnahme und ein Abstrich von einem Lymphknoten. Dann das warten. Abends Telefon. Die Tierärztin sagte, wir können beruhigt sein, es sind zu 80 % Bakterien in seinen Lymphknoten, ist daraus zu schleißen, das er eine Entzündung im Körper hat. Wir haben alle aufgeatmet. Er bekam Tabletten, Antibiotika, Herztabletten und Tabletten zum Entwässern.
Es ging wieder ein paar Tage gut. Dann wieder ein Rückschlag (ein Sonntag). Er bekam schwer Luft, war nur am röcheln. Wieder Tierarzt. Die Tierärztin meint, man sollte mal die Lunge röntgen und eine richtige Gewebeprobe nehmen. Also gut ein Tag später ein Termin (Montag). Tierarzt meinte nur, in seinem Zustand lege ich ihn nicht in Narkose, er wird nicht mehr aufwachen. Rex machte alles mit. Bei röntgen blieb er ganz ruhig liegen. Dann die Lymphknotenprobe. Der Tierarzt sagte, er macht es mit einer örtlichen Betäubung. Rex bleib so ruhig liegen. Er war so super lieb.
Dann das waten auf das Ergebnis. Es war am Donnerstag den 05.06.2008 als das Telefon klingelte. Tierarzt. Die schlimme Diagnose: Lymphknotenkrebs. Für uns brach eine Welt zusammen. Nächsten Tag gleich wieder ein Termin beim Tierarzt. Sie untersuchten ihn noch mal richtig. Eine Tierärztin kam dazu (sie macht Chemo bei Tieren). Sie sagte man kann eine Chemo machen, aber den Krebs kann man nicht besiegen, nur Stilllegen. Sie will es erst mal mit Cortison probieren. Also bekam er wieder Tabletten (Cortison-, Herz- und Entwässerungstabletten).
Rex nahm seine Tabletten immer ohne Probleme. Mit Leberwurst nahm er sie am liebsten.

Am 20.06.2008 war der Tierarzt noch mal da bei uns (wegen der Pferde). Er sagte, Rex gefalle ihm sehr gut und die Lymphknoten sind auch zurück gegangen.
Dann der Schock. Am 21.06.2008. Wir waren spazieren Richtung Friedhof giesen. Es sind vielleicht 100m. Auf der Hälfte der Strecke wollte er nicht mehr. Er blieb einfach sitzen. Ich sagte zu meiner Schwiegermama, geh du gießen, ich bleibe mit Rex hier und warte auf euch. Er legte sich hin und schnaufte heftig. Wir warteten. Dann ging es wieder ganz langsam nach Hause. Er schaffte es.
In dieser Nacht schnaufte er sehr schwer. Wir hatten schon Angst um ihn. Er überlebte die Nacht.

Der nächste Morgen (22.06.2008). Rex war sehr anhänglich. Folgte uns auf Schritt und Tritt. Er nahm morgens ohne Leberwurst seine Tabletten. Ein paar Stunden später tropfte er sehr aus dem Maul Wasser. Er schnaufte sehr. Legte sich nicht hin. Wenn er sich hin legte, stand er sofort wieder auf, weil er dann gar keine Luft bekam. So ging es den ganzen Tag. Wir hatten dann noch Besuch, grillten draußen, da hat er noch Würstchen und Steak mit uns gegessen. Er schaute uns an mit großen Augen, die Ohren ganz nach hinten gezogen. Es war sehr heiß an diesem Tag. Wir legten ihm in die Waschküche eine Decke wo er sich drauf setzte, das er nicht mit seinen Vorderfüssen weg rutschte. Er schaute nur uns an.

Mein Mann und ich entschlossen uns den Tierarzt zu rufen, das sie ihn sich mal anschaut. Sie kam auch ca. 20 Minuten später. Er saß auf seiner Decke. Die Tierärztin schaute ihn sich an, sein Bauch war richtig dick geworden und meinte sie kann ihm was spritzen, wo es noch ein paar Tage verlängert, aber es wird nichts mehr bringen. Wir entschlossen uns, ihn gehen zu lassen.

Ich saß bei ihm auf dem Boden, streichelte ihn und mir liefen die Tränen über die Wangen. Er schaute meinen Mann an. Ich sagte zu Andre, setzt dich her zu ihm. Er kam, kniete neben ihn und streichelte ihn. Er schaute uns alle an. Dann sackte er in den Armen meines Mannes zusammen und schnappte nach Luft. Die Tierärztin setze ihm nur die Narkose und ein paar Sekunden später hörte sein Herz auf zu schlagen.

Er war gegangen, für immer.

Unser Rex war nicht mehr da.

Wir machten ein Grab auf unserem Grundstück, wo wir ihn in einem weißen Tuch mit seinem Knuddel, reinlegten. Er wird immer bei uns sein. Für immer

 

 
         

 

 

 

 

 

 

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